Erdmute von Mosch

Was ist nur mit Mama los?

Wie erklärt man einem Kind "Depression", ohne es mit "Traurigsein" gleichzusetzen? Denn sonst könnte ein manchmal trauriges Kind glauben, es sei auch depressiv oder könne die Depression genauso beseitigen wie das Traurigsein. Diese Schwierigkeit bewältigt Erdmute v. Mosch auf ganz besondere Weise. Die betroffene Mutter "Rosi" in der Geschichte beschreibt die Depression mit einem "Monster": "Es klaut mir meine Gefühle und macht mich schlapp." Ihre Tochter Rike kann sich so besser eine Vorstellung von der Krankheit machen. Der vermeintlichen Verantwortung der Tochter für die Erkrankung und deren Bewältigung begegnet die Mutter mit einer Erklärung, die zeigt, dass sich die Mutter selbst Hilfe bei einem Arzt holt. Nach und nach in kleinen Schritten überwindet die Mutter ihre Erkrankung teilweise. Sie braucht noch Zeit für eine gänzliche Heilung. Aber die Tochter schöpft Hoffnung und Vertrauen, dass dies auch gelingt... (Rezension von Detlef Rüsch)


   
  Empfehlung von: MMag. Hannelore Oberzaucher